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28.02.2026 JHV - Freiwillige Feuerwehr Scharrel

Schwerpunktfeuerwehr
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313 Einsätze und zahlreiche Ausbildungsstunden – Feuerwehr Scharrel zieht Bilanz für 2025

 
Scharrel (LK Cloppenburg) – Auf ein arbeitsreiches Jahr 2025 blickte die Freiwillige Feuerwehr Scharrel am Samstag, 28. Februar 2026, im Feuerwehrhaus zurück. Ortsbrandmeister Lukas von Kajdacsy begrüßte zahlreiche Gäste aus Politik, Feuerwehrführung und befreundeten Organisationen zur diesjährigen Generalversammlung.
 
Unter den Anwesenden waren unter anderem Bürgermeister Thomas Otto, Ordnungsamtsleiter Christof Naber, der stellvertretende Kreisbrandmeister Franz Josef Nording als Vertreter des Kreisfeuerwehrverband Cloppenburg, Gemeindebrandmeister Matthias Pörschke mit seinem Stellvertreter Kevin Heese, Ortsbrandmeister Matthias Schulte von der Feuerwehr Ramsloh mit seinem Stellvertreter Timo Hinrichs, Gemeindepressewart Thomas Giehl, der Vorsitzende des Feuerwehrfachausschusses Georg Tebben, Pfarrer Ludger Fischer sowie Andreas Thoben von der Öffentlichen Versicherung. Ebenso begrüßt wurden die Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung sowie alle aktiven Mitglieder. Besonders hervorgehoben wurde Greta Kawaletz als „Jugendfeuerwehrfrau des Jahres 2025“.
 
Bewegende Worte zum Auftakt
 
In seiner einleitenden Rede fand Ortsbrandmeister von Kajdacsy eindrucksvolle Worte für das Engagement der Feuerwehrangehörigen. Er schilderte die Situation eines nächtlichen Einsatzes und betonte den besonderen Zusammenhalt innerhalb der Wehr: „Feuerwehr ist weit mehr als Technik, Uniform und Dienstplan. Feuerwehr ist Verlässlichkeit. Vertrauen. Und Zusammenhalt, auch dann, wenn es unbequem wird.“ Die Versammlung solle nicht nur Zahlen präsentieren, sondern bewusst machen, was im vergangenen Jahr gemeinsam geleistet worden sei.

 
102 Mitglieder – 313 Einsätze
 
Zum Jahresende 2025 zählte die Feuerwehr Scharrel insgesamt 102 Mitglieder. Davon gehören 65 der Einsatzabteilung an, hinzu kommt ein Doppelmitglied. Neun Kameraden engagieren sich in der Alters- und Ehrenabteilung, neun in der passiven Abteilung. Die Jugendfeuerwehr umfasst 19 Mitglieder, darunter acht Mädchen.

 
Im Jahr 2025 wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Scharrel sowie das First-Responder-Team zu insgesamt 313 Einsätzen alarmiert. Diese gliedern sich wie folgt:
 
     
  • 16      Brandeinsätze
  •  
  • 11      Fehlalarme
  •  
  • 14      Einsätze für den Rettungsdienst
  •  
  • 5      Technische Hilfeleistungen
  •  
  • 2      Sonstige Einsätze
  •  
  • 263      First-Responder-Einsätze
 
Insgesamt leisteten die Einsatzkräfte 1.423 reine Einsatzstunden. Rechnet man Ausbildung und sonstige Dienste hinzu, summiert sich der Zeitaufwand auf beeindruckende 11.043,41 Stunden ehrenamtlicher Arbeit.

 
Erfolgreiche Jugendarbeit
 
Jugendfeuerwehrwartin Vera Pörschke berichtete von einem ereignisreichen Jahr für den Feuerwehrnachwuchs. Neben der Teilnahme am Pfingstzeltlager, Dorffesten und dem Martinsumzug standen auch Wettbewerbe auf dem Programm. Besonders erfreulich: Der Titel „Jugendfeuerwehrfrau des Jahres 2024“ ging an Fynn Fürup.
 
Die 19 Mitglieder starke Jugendfeuerwehr wird von einem zehnköpfigen Betreuerteam begleitet. Insgesamt wurden 4.616,7 Stunden Jugendarbeit geleistet. Diese teilen sich auf in:
 
     
  • 1.777,63      Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung
  •  
  • 1.213,00      Stunden Fahrten und Lager
  •  
  • 1.626,07      Stunden Betreuerstunden

 
Fahrzeuge jederzeit einsatzbereit
 
Gerätewart Christian Kuhl erwähnte in seinem Jahresbericht, dass keine größeren Reparaturen erforderlich waren, alle Fahrzeuge und Geräte seien jederzeit voll einsatzbereit gewesen. Neu angeschafft wurden unter anderem eine Netzersatzanlage mit Lichtmast, diese hat eine Leistung von 35 kVA. Der Lichtmast hat eine Höhe von 9m und 200.000 Lumen Lichtleistung. Eine weitere Atemschutzüberwachung wurde angeschafft. Die Atemschutzgeräte wurden auf das Trägersystem Safty-Belt umgerüstet. Zudem wurden alle Atemschutzgeräteträger mit einer Bandschlinge und einem Türkeil ausgestattet. Für die Vegetationsbrandbekämpfung wurde ein Waldbrandrucksack mit D-Schläuchen, Verteiler und Strahlrohren angeschafft. Für die angefallenen Reparaturen, Wartungen und Prüfungen der Ausrüstungsgegenstände beliefen sich die Gerätewartstunden auf 125,5 Stunden an 54 Diensten. Christian Kuhl dankte allen Funktionsträgern und seinen Stellvertreter für die Unterstützung im Jahre 2025.
 
 
First-Responder-Gruppe stark gefordert
 
Matthias Blanke, Leiter der First-Responder-Gruppe, berichtete von 271 Einsätzen in mehreren Gemeinden. Für Einsätze und Ausbildung wurden insgesamt 668,11 Stunden aufgewendet. Im Januar schlossen sieben Kameraden erfolgreich den First-Responder-Lehrgang ab und verstärken seither das Team.
 
Ein besonderer Meilenstein war die Indienststellung des neuen First-Responder-Fahrzeugs am 10. Februar 2026, das noch am selben Tag seine erste Einsatzfahrt absolvierte. Zudem kündigte Matthias Blanke das 12. First-Responder-Symposium am 18. April 2026 von 8 bis 16 Uhr im Feuerwehrhaus Scharrel an.

 
Bestellungen, Beförderungen und Neuaufnahmen
 
Im Rahmen der Versammlung wurden zwei Funktionsträger bestellt, einige Kameradinnen und Kameraden befördert sowie neue Mitglieder aufgenommen.
 
Bestellungen:
 
     
  • Zum      Zugführer bestellt: Dominik Niehaus
  •  
  • Zum      Stellvertretender Zugführer bestellt: Christian Kuhl
 
 
Aufnahme in die aktive Wehr:
 
     
  • Jörn      Blechschmidt
  •  
  • Dietmar      Lührs (nicht anwesend)
 
Beförderung zur Feuerwehrfrau/zum Feuerwehrmann:
 
     
  • Jonas      Cloppenburg
  •  
  • Chris      Jahn Passauer
  •  
  • Joleen      Warnkens
  •  
  • Chantal      Burdorf
 
Beförderung zum Oberfeuerwehrmann:
 
     
  • Nik      Horn
 
Beförderung zur Hauptfeuerwehrfrau/zum Hauptfeuerwehrmann:
 
     
  • Dorothe      Niehaus
  •  
  • Andre      Hilwers
  •  
  • Daniel      Hinrichs

 
Gemeindebrandmeister Matthias Pörschke beförderte Christian Kuhl zum 1. Hauptbrandmeister.

 
Bürgermeister Thomas Otto ernannte Matthias Pörschke zum Hauptbrandinspektor.
 
 
Dank und Ausblick
 
In ihren Grußworten würdigten die Gäste aus Politik und Feuerwehrführung die hohe Einsatzbereitschaft sowie das große ehrenamtliche Engagement der Feuerwehr Scharrel.
 
Andreas Thoben von der Öffentlichen Versicherung bedankte sich für die Einladung und überreichte Ortsbrandmeister Lukas von Kajdacsy eine kleine Spende für die Kameradschaftskasse.
 
 
Zum Abschluss dankte Ortsbrandmeister Lukas von Kajdacsy der Politik, der Verwaltung sowie dem Kreisfeuerwehrverband Cloppenburg für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Besonders betonte er die enge und kameradschaftliche Kooperation mit der Feuerwehr Ramsloh: „Nur gemeinsam können wir eine schlagkräftige Feuerwehr sicherstellen.“
 
Mit einem optimistischen Ausblick auf das kommende Jahr endete die Generalversammlung der Feuerwehr Scharrel.
Gruppenfoto aller Beförderten
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